Zukunftslernen
Im Fokus: Didaktische Kompetenzen und zukunftsorientierte Schulentwicklung
Die grüne Säule richtet den Blick auf Zukunftslernen und transformatives Lernen. Im Mittelpunkt stehen die didaktischen Kompetenzen von Lehrkräften sowie die Frage, wie Schule junge Menschen auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt vorbereiten kann. Dazu bedeutet, Schülerinnen und Schüler beim Erwerb von Zukunftskompetenzen zu unterstützen und ihnen Gelegenheiten zu eröffnen, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. Die verschiedenen Angebote und good-practice-Modelle haben das Ziel, Zukunftskompetenzen systematisch zu fördern und transformatives Lernen als Bestandteil der Schulentwicklung zu etablieren. Im Mittelpunkt stehen Lernsettings, die Selbstwirksamkeit, Partizipation, Kreativität, kritisches Denken und verantwortungsvolles Handeln fördern. Zukunftslernen wird dabei als Entwicklungsprozess verstanden, der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die gesamte Schule einbezieht.
Die Qualifizierungsbausteine greifen Konzepte wie nachhaltige Zukunftsgestaltung, Sustainable Entrepreneurship und phänomenbasiertes Lernen auf und verbinden diese mit Ansätzen der Schulentwicklung.
Werkstatt Zukunftslernen
Die Werkstatt ist das zentrale Entwicklungsformat der grünen Säule. Schulteams arbeiten über mehrere Tage an eigenen Schulentwicklungsprojekten, entwickeln Visionen einer zukunftsfähigen Schule weiter und erhalten wissenschaftliche Begleitung bei der Planung, Umsetzung und Reflexion ihrer Vorhaben.
Nachhaltige Zukunftsgestaltung
Dieser Baustein unterstützt Schulen dabei, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Unterricht und Schulleben zu verankern. Im Mittelpunkt stehen partizipative Projekte, in denen Schülerinnen und Schüler Zukunft aktiv mitgestalten und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.
Phänomenbasiertes Lernen (PBL)
Phänomenbasiertes Lernen eröffnet fachübergreifende Lernzugänge zu komplexen Fragestellungen. Ausgehend von realen Phänomenen entwickeln Schülerinnen und Schüler eigenständig Fragestellungen, recherchieren, kooperieren und entwickeln tragfähige Lösungsansätze. Ein good-practice-Modell des Thomas-Morus-Gymnasiums Oelde.
Sustainable Entrepreneurship – Start-up Schools
Das Projekt verbindet Zukunftsgestaltung mit unternehmerischem Denken. Schülerinnen und Schüler entwickeln nachhaltige Ideen für gesellschaftliche Herausforderungen und lernen, Innovationsprozesse verantwortungsvoll zu gestalten. Sie erleben projektorientiertes Arbeiten durch Entwicklung von Prototypen in design-thinking-Prozessen, entwickeln kreative Problemlösungen und stärken Kompetenzen wie Eigeninitiative, Teamarbeit, Innovationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und unternehmerisches Denken.
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